Herzlich Willkommen auf der Internet-Seite der Evangelischen Kirchengemeinde Schwaigern!

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

 

so bitter es ist, die aktuelle Lage im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus verbietet uns jegliche öffentliche Treffen innerhalb der Kirchengemeinde.

Darum kann es an den kommenden Sonntagen keine Gottesdienste in der Stadtkirche geben.

Die Glocken werden dennoch zu den gewohnten Zeiten läuten und an die Gottesdienstzeiten erinnern.

Sie läuten auch am Morgen um 6 Uhr, um 11 Uhr und um 18 Uhr.

Inzwischen haben die Evangelischen Landeskirchen und die Katholischen Diözesen in Baden-Württemberg in ökumenischer Verbundenheit eine weitere Gebetszeit vorgeschlagen, und zwar jeden Abend um 19.30 Uhr in der besonders an die von der Corona-Pandemie betroffenen Menschen gedacht wird.

Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.

 

Der Landesbischof schreibt dazu:

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July: „Die Glocken sollen uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen. Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.

Sie sollen uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen.“

Inzwischen gibt es auf vielen Kanälen und Medien Gottesdienste, die Sie zuhause mitfeiern können. Ein ganz einfacher Sonntags-Gottesdienst wird jeden Sonntag vom Deutschland-Funk übertragen (10.00 Uhr DLF – UKW 106.30) – abwechselnd einmal evangelisch, einmal katholisch.

 

Bekannt und sehr aufwändig ist auch der Fernsehgottesdienst im ZDF – ebenfalls um 10.00 Uhr.

Weitere Radio- und Fernsehgottesdienste finden Sie in den Programmheften.

Eine Gottesdienst-Reihe der Württ. Landeskirche wird in regioTV übertragen:

„Du bist nicht allein!“ heißt diese Reihe, die von den 4 Prälaten unserer Landeskirche gestaltet wird. Am kommenden Sonntag ist es Prälat Prof. Dr. Christian Rose aus Reutlingen, der den GD hält.

 

Die Stadtkirche bleibt geöffnet. Ab dem kommenden Sonntag, wenn die Uhr wieder auf Sommerzeit umgestellt wurde, ist sie bis 18.00 Uhr geöffnet.

Bitte fassen Sie so wenig wie möglich bei einem Besuch an. Die Klinken der Türen werden regelmäßig desinfiziert.

 

Alle Pfarrämter in Württemberg sind auf Weisung des Oberkirchenrats ab sofort geschlossen. Wir sind über Telefon 07138-920600 und/oder Email pfarramt.schwaigern@elkw.de erreichbar.

Direkte Emails können Sie auch

an Pfarrer Kohler-Schunk joerg.kohler-Schunk@elkw.de bzw.

an Pfarrerin Binder sonja.binder@elkw.de schreiben.

 

Aktuelle Informationen können Sie auf dieser Homepage oder im Schaukasten nachlesen.

Auf der immer aktuellen Homepage der Landeskirche www.elk-wue.de

gibt es Angebote für Gottesdienste und Andachten.

 

Auch Geburtstagsbesuche sind nur noch da möglich, wo es ausdrücklich von den Jubilaren gewünscht ist. Wenn Sie einen Besuch wünschen, dann melden Sie sich bitte im Pfarramt, bei Pfarrerin Binder oder Pfarrer Kohler-Schunk.

 

Menschen, die angesichts der derzeitigen Situation und, um eine Ansteckung zu vermeiden, zuhause bleiben möchten und niemanden haben, der für sie einkaufen kann, bieten wir Ihnen an Sie bei Einkäufen und Besorgungen zu unterstützen.

Sie dürfen sich gerne diesbezüglich an die Diakoniestation Leintal Tel. 07138-97300 oder das Pfarramt Tel. 07138-920600 wenden.

Wir freuen uns sehr, dass sich aufgrund unseres Aufrufes im letzten Amtsblatt sieben Personen meldeten, die Sie sehr gerne unterstützen möchten.

 

Ich wünsche uns allen, dass wir bald wieder entspannter auf die Situation schauen können.

Gott segne Sie!

Pfarrer Jörg Kohler-Schunk und Pfarrerin Sonja Binder

 

 

10 Gebote für die Corona-Zeit

1.) Du sollst deine Mitmenschen lieben, komm ihnen aber gerade deswegen nicht zu nahe. Übe dich in „liebevoller Distanz“. Auf deine Gesundheit und die deiner Mitmenschen zu achten ist immer wichtig. Jetzt kann es lebenswichtig werden.

 2.) Du sollst nicht horten - weder Klopapier noch Nudeln und schon gar keine Desinfekti-onsmittel oder gar Schutzkleidung. Die werden in Kliniken gebraucht, nicht im Gästeklo zu Hause.

3.) Die Pandemie sollte das Beste aus dem machen, was in dir steckt. Keinen Corona-Wolf und kein Covid-Monster, sondern einen engagierten, solidarischen Mitmenschen.

 4.) Du solltest ruhig auf manches verzichten. Quarantäne-Zeiten sind Fastenzeiten. Dafür gewinnst du andere Freiheit hinzu. Das passt sehr gut in die Zeit vor Ostern.

5.) Du sollst keine Panik verbreiten. Panik ist nie ein guter Ratgeber, zu keiner Zeit. Ge-sunder Menschenverstand und Humor dagegen schon. Deshalb hör auf Fachleute, beruhige andere und schmunzele über dich selbst. Da macht man erst mal nichts falsch, und es trägt sehr zur seelischen Gesundheit bei.

6.) Du solltest von „den Alten“ lernen. In früheren Zeiten von Seuchen und Pestilenz, als es noch keine so gute Medizin wie heute gab, halfen Menschen vor allem ein gesundes Gott-vertrauen und die tätige Fürsorge füreinander. Das ist auch heute sicher hilfreich.

7.) Du solltest vor allem die Menschen trösten und stärken, die krank werden, leiden oder sterben. Und auch die, die um sie trauern. Sei der Mensch für andere, den du selbst gern um dich hättest.

8.) Du solltest anderen beistehen, die deine Hilfe brauchen: Einsamen, Ängstlichen, An-geschlagenen. Oder Menschen, die jetzt beruflich unter Druck geraten. Das hilft nicht nur ihnen, sondern macht dich auch selbst frei.

9.) Du solltest frei, kreativ und aktiv mit der Pandemie umgehen. Dazu sind wir von Gott berufen. Du wirst am Ende vielleicht überrascht sein, was sie Positives aus dir und anderen herausholt.

10.) Du solltest keine Angst vor Stille und Ruhe haben. Wenn die Quarantäne zu mehr Zeit zum Umdenken, zum Lesen und für die Familie führt, wäre das ein guter „sekundärer Krankheitsgewinn“.

 

Quelle: Dr. Thorsten Latzel, Direktor Evangelische Akademie Frankfurt, www.evangelische-akademie.de